Der Beckenboden ist, wie das Wort sagt, der Boden des Beckens. Somit ist er auch zuständig für die Grundstabilität des Rumpfes. Er ist bei der Haltung und jeglicher Form des Trainings ein wenig mit einbezogen. Grund genug, heute ganz bewusst an den Beckenboden zu denken und ihn zu aktivieren.

 

Übung:

Setzen Sie sich bequem, aufrecht und Beine nebeneinander hin und atmen Sie zum Starten einige Male bewusst ein und komplett aus. Dann verschliessen Sie alle Körperöffnungen (After, Vagina, Harnröhre) während dem Ausatmen. Beim Einatmen lösen Sie die Spannung wieder. Wiederholen Sie diese Übung während 5 Atemzügen. Zum Unterstützen kann auch beim Ausatmen ein ‘chchchch’ gesprochen werden. Achten Sie darauf, dass andere Muskelgruppen wie die Füsse, Hände, Schultern, Kiefer schön locker bleiben und nicht mitanspannen. Optimalerweise wird der Beckenboden über den Tag verteilt immer mal wieder bewusst aktiviert.

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Das BeBoÒ Konzept hat 5 Alltagsregeln aufgestellt, um das Training zu unterstützen und den Beckenboden nicht unnötig zu belasten:

  • Aufrecht bleiben beim Husten, Niesen, Lachen
  • Kein Pressen auf der Toilette
  • Kräftiges Anspannen des Beckenbodens – nach jedem WC Gang
  • Schulen des Beckenboden-Bewusstseins im Alltag – Haltung, rückengerechtes Bücken, Heben, Tragen und gleichzeitig Ausatmen beim Heben einer schweren Last
  • Keine einengende Kleidung um den Bauch.

Viel Erfolg beim Ausprobieren, bei Unklarheiten, Fragen, weiteren Trainingswünschen dürfen Sie gerne mit der POL Physio Kontakt aufnehmen.