phyloso

Unsere Praxisphilosophie beruht auf folgenden Aspekten:

Spiraldynamisches Denkmodel
Die Spiraldynamik ist ein anatomisch begründetes Konzept für die menschliche Haltung und Bewegungskoordination. Oft sind es kleine Fehlbelastungen, die im Verlauf von Jahren und Jahrzehnten zu Problemen führen. Spiraldynamik ist ein möglicher Weg, Haltungs- und Bewegungsgewohnheiten zu ändern. Viele Fuss-, Schulter- oder Rückenprobleme lassen sich durch rechtzeitige Änderung der Gewohnheiten verbessern oder gar beheben.

Ursachenbekämpfung
Nicht nur die Symptome sollen bekämpft werden, sondern vor allem die Ursache des Problems ist zu beheben. Damit kann das erneute Auftreten eines Problems auf ein Minimum reduziert werden.

Ganzheitlich/Ganzkörperlich
Offensichtlich ist damit auch, dass eine ganzheitliche und ganzkörperliche Beurteilung des Menschen gefordert ist. So können alle Faktoren, die mitverantwortlich sind für das Entstehen  des Problems eruiert und behandelt werden.

Objektive Beurteilung
Schmerz ist nicht messbar. Es gibt jedoch viele andere Aspekte eines Leidens, die sich in Zahlen ausdrücken lassen und die eine objektive Beurteilung ermöglichen. Hiermit können wir einen Vergleich mit der Norm oder auch einen Vorher/Nachher-Vergleich machen. Dies motiviert den Patienten und schafft Klarheit gegenüber dem Arzt und der Krankenkasse.

Persönliche Betreuung
Damit Training und Übungen koordinativ korrekt ausgeführt werden, ist eine fachlich kompetente und persönliche Betreuung äusserst wichtig. Wenn es darum geht, Gewohnheiten in der Bewegung zu ändern, braucht es ein Feedback von aussen.  Oft nimmt man Fehler selber nicht mehr wahr,  weil die Bewegungen zur Gewohnheit geworden sind. Deswegen arbeiten wir nur eins-zu-eins oder eins-zu-zwei und nicht in Gruppen. (Ausser in Kursen, wo wir in Kleingruppen von max. 6 – 8 Teilnehmenden arbeiten.)

Selbstverantwortung
Der Physiotherapeut ist Lehrer und Instruktor, aber kein Heiler. Zur Korrektur des Fehlverhaltens braucht es Selbstverantwortung des Patienten. Zweimal wöchentlich 30 Minuten Therapie reichen nicht aus, dem Körper genügend Reize zu geben, um eine Heilung zu bewirken. Die Umsetzung im Alltag und tägliches Üben gehören dazu wie das tägliche Zähneputzen.