Schultergelenk

 

Anatomie: Das Schultergelenk besitzt das grösste Bewegungsausmass aller Gelenke des Körpers. Das Gelenk besteht aus dem Oberarmkopf und dem Glenoid, der Gelenkspfanne des Schulterblatts. Das Fehlen der Knochenstabilität wird durch das Labrum, die Gelenkskapsel, die Bänder, die Muskeln der Rotatorenmanschette und die lange Bicepssehne kompensiert. Die koordinierte Mitbewegung des Schulterblatts, respektive des Glenoids, als Basis für den Oberarmkopf ist aber ein entscheidender Faktor für die Stabilität des Schultergelenks.

Bild-Quelle: osteopathie-beregov.de/medlexi.de

 

Ob jung oder alt, eine zentrierte Schulter ist wichtig. Eine gute Balance zwischen der Beweglichkeit und der Stabilität des Schultergelenks stehen im Vordergrund, um eine stabile Schulter zu haben.

 

Übung: Schulterzentrierung

 

Bild-Quelle: Dr. med. Christian Larsen / Bea Miescher   Starke Schultern

Handreichung:

Sehr zum Gruss:

  1. Ausgangsposition mit innerer Wahrnehmung der Drehachse. Sie führt genau durch das Kugelgelenk der Schulter.
  2. Der Arm hebt sich, die Hand streckt sich nach vorn, die Schulter bleibt stabil verankert. Der Humeruskopf schraubt sich stabil in die Gelenkspfanne.

 

Das schlecht zentrierte Schultergelenk wirkt sich ungünstig auf die gesamte Haltung von Schultern, Nacken, Kopf und Rücken aus. Hinten entsteht ein Rundrücken, vorne treten die Schlüsselbeine hervor.